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Die Gemeinschaftswaschküche als Symbol für das Leben in der Schweiz

 

Im Jahr 1980, dem Gründungsjahr des Unternehmens Lavorent in Genf, waren Waschmaschinen Gegenstand zahlreicher technologischer Fortschritte. Angetrieben durch den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Herstellern wurden die neuen Modelle immer leistungsstärker und mit zahlreichen Zusatzfunktionen ausgestattet.

Gleichzeitig wurden die Gemeinschaftswaschküchen in Mietshäusern zu weit mehr als einem Ort der Geselligkeit - sie wurden zu einem echten Symbol für das Leben in der Schweiz. Die meisten Menschen lebten in Mietwohnungen ohne Waschmaschine, doch es gab immer eine Gemeinschaftswaschküche samt Schlüssel und Waschplan. Dort trafen sich alle: Familien, Singles, Schweizer, Ausländer, Einzelgänger - das ganze bunte Durcheinander, das die Schweiz bis heute so facettenreich gestaltet. In der Waschküche musste sich jeder zurechtfinden und vor allem kam man nicht umhin, miteinander zu sprechen.


(Quelle: Schweizerisches Sozialarchiv)

 

 

In der Folgezeit nahmen die Hersteller ständig neue Verbesserungen an ihren Waschmaschinen vor und entwickelten unterschiedliche Waschgänge für farbige Textilien, weiße Wäsche, Wolle und Synthetik. 1997 entwickelte die Marke MIELE ein wirksames Wollwaschprogramm: zuvor wurde Wollkleidung von Hand gewaschen.

Das Phänomen der Gemeinschaftswaschküche ist so einzigartig und typisch für die Schweiz, dass es sogar zum Thema eines Buches wurde: Hugo Loetscher veröffentlichte 1998 das Buch „Der Waschküchenschlüssel".
 

"Der Waschküchenschlüssel ist in diesem Lande nicht einfach ein Gebrauchsgegenstand, welcher jenen Raum öffnet, den man Waschküche nennt und wo die Maschinen stehen, welche den Vorgang erleichtern, der „waschen" heißt. Oh nein. Der Waschküchenschlüssel erschließt hierzulande einen ganz anderen Bereich; er bietet Zugang zu Tieferem".

In den 1990er Jahren verzeichnete Lavorent in der Westschweiz einen rasanten Aufschwung, weshalb das Unternehmen beschloss, die Geschäftstätigkeiten einiger seiner Kollegen zu übernehmen und seine Expansion auf der anderen Seite des „Röstigrabens“ fortzusetzen. 

 

Durch die Übernahme der Geschäftstätigkeiten der Firma Merkorent in Genf erreichte Lavorent im Jahr 2015 eine neue Entwicklungsstufe. Zu diesem Zeitpunkt verwaltete Lavorent 12 000 Geräte. Als Nummer eins in der Verwaltung von Gemeinschaftswaschküchen in der Schweiz, gehörte die Gruppe von nun an zum Beteiligungsportfolio der Manixer mit Sitz in Genf.

Durch den im Juni 2018 erfolgten Erwerb der Firmen T. Menegon und Menaleasing mit Sitz in Echallens (VD) konnte Lavorent auch Dienstleistungen außerhalb der Verwaltung von Gemeinschaftswaschküchen anbieten: die Gruppe begann mit dem Verkauf und Kundendienst von Haushaltsgeräten.

Mit der Übernahme von vier Waschsalons in Genf, die ab diesem Zeitpunkt in Salon by Lavorent umbenannt wurden, entstand noch im selben Jahr das dritte Standbein. 

 

Nur kurze Zeit später, im Jahr 2019, bestätigte die Lavorent Gruppe mit der Übernahme der Firma SMSH ihre Präsenz im Bereich der Verwaltung von Waschküchen auf Schweizer Universitätsgeländen und in Schweizer Studentenwohnheimen. Im gleichen Jahr schreitete das Wachstum in der Deutschschweiz mit der Übernahme der Maire AG und der Cleanarent AG in Schlieren zügig voran. Die Gruppe bot fortan in der Region Zürich den Verkauf und Kundendienst von Haushaltsgeräten für Mehrfamilienhäuser an.

Ende 2020 setzte die Gruppe mit der Übernahme der Geschäftstätigkeiten der auf den Verkauf von Ersatzteilen spezialisierten Firma Sistem Sarl in Genf ihren Vormarsch im Bereich der Haushaltsgeräte fort. 

 

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